Ab in die Ferien

Veröffentlicht am 9. Juli 2025

Titelbild von tianya1223 auf Pixabay

Die grossen Sommerferien stehen vor der Türe. Meine Vorfreude ist riesig: Zwei Wochen Meer, Sonne und Freiheit. Aber war da vorher nicht noch etwas? Genau: Packen! Für mich ein Alptraum. Aber dieses Jahr läuft es anders! Das habe ich mir selbst versprochen.

Ferien sind toll. Aber das Packen vorher stresst mich jedes Mal gewaltig. Ich habe ein Talent, Wichtiges zu vergessen und Unwichtiges mitzuschleppen. Ein Beispiel gefällig? Ich habe es einst geschafft, die ultimativ wichtige Zewi-Decke zu Hause zu vergessen (alle Eltern von Babys wissen, wie wichtig eine Zewi-Decke ist, wenn das Kind diese gewöhnt ist). Dafür habe ich ans Vitamin D3 gedacht (wichtig für den Aufbau des Immunsystems, aber die Ferien laufen besser, wenn die Zewi-Decke dabei ist).

Es gibt verschiedene Packtypen: Jene mit A-Z-Listen, die nie etwas vergessen und immer Tage vorher ready sind. (So wäre ich gerne, schaffe es aber nie.) Solche Leute sehen auch immer umwerfend aus (gepeelt, gewachst und Haare top).
Dann gibt es die Chaotischen, die alles Nötige in letzter Sekunde doch noch finden, schwungvoll in den Koffer werfen und dabei unglaublich entspannt wirken.
Dann gibt es jene, die das Packen so lange wie möglich hinauszögern («ich hatte bis jetzt keine Zeit.») und optimistisch hoffen, dass sich das Ganze von allein erledigt. Dieser Pack-Typ bin ich.

Leider erledigt sich das Packen nie von alleine. Aber dieses Mal probiere ich einen vierten Weg: Es wird ganz easy laufen. Ich nehme viel weniger mit, konzentriere mich aufs Wesentliche (die Zewidecke brauchen wir mittlerweile nicht mehr) und schaffe so Raum für Neues, Schönes und Unerwartetes. Ein Pluspunkt? Es fällt nicht auf, wenn ich etwas vergesse. Ein weiterer Pluspunkt? Improvisation fördert Kreativität.

Da wir in den Süden reisen, benötigen wir nicht viele Kleider und tragen meistens Badesachen. Und das Wichtigste habe ich immer dabei: meinen Atem. Wenn der Packstress kommt, helfen mir drei tiefe Atemzüge und die Frage: Was brauche ich wirklich? Atem- und Körperübungen, die mich entspannen und meinen Körper spüren lassen habe ich verinnerlicht und entwickle sie laufend weiter. Mit Leichtigkeit und im Flow werden Alltag und Ferien immer besser.

Ich wünsche euch von Herzen atemreiche Ferien und ein entspanntes Packen. Welcher Packtyp seid ihr? Schreibt mir gerne eure Erfahrungen! Mail: info@atem-paradies.ch

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